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Reembolso libre de impuestos de aportaciones por parte de una sociedad de capital de la UE: estrictas obligaciones de justificación para los accionistas

Reembolso libre de impuestos de aportaciones por parte de una sociedad de capital de la UE: estrictas obligaciones de justificación para los accionistas

Wer als Pri­vat­an­le­ger Antei­le an einer aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft hält, steht vor einer kniff­li­gen Fra­ge: Wenn die­se Gesell­schaft Zah­lun­gen oder Sach­wer­te aus­schüt­tet, han­delt es sich dann um eine steu­er­pflich­ti­ge Divi­den­de oder um die steu­er­freie Rück­ga­be von ein­ge­leg­tem Kapi­tal? Das Finanz­ge­richt Köln hat in einem aktu­el­len Urteil klar­ge­stellt, wie hoch die Hür­den für den Nach­weis einer steu­er­frei­en Ein­la­gen­rück­ge­währ durch aus­län­di­sche Gesell­schaf­ten tat­säch­lich sind (FG Köln, Urteil vom 18.3.2026, Az. 9 K 2340/17).

Was steckt hinter dem Grundsatz?

Das Ein­kom­men­steu­er­recht unter­schei­det klar zwi­schen zwei Arten von Zah­lun­gen, die eine Kapi­tal­ge­sell­schaft an ihre Gesell­schaf­ter leis­ten kann. Gewinn­aus­schüt­tun­gen, also Divi­den­den, sind steu­er­pflich­tig. Gibt eine Gesell­schaft hin­ge­gen zuvor ein­ge­leg­tes Kapi­tal zurück, han­delt es sich steu­er­tech­nisch gese­hen um etwas Ähn­li­ches wie die Rück­zah­lung eines Dar­le­hens: Die blo­ße Rück­ga­be des Kapi­tals selbst bleibt steuerfrei.

Bei deut­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten über­wacht das Finanz­amt die­se Unter­schei­dung auto­ma­tisch. Jede inlän­di­sche Gesell­schaft führt ein steu­er­li­ches Ein­la­ge­kon­to, das jähr­lich durch einen geson­der­ten Bescheid fest­ge­stellt wird. So ist für alle Betei­lig­ten trans­pa­rent, ob eine Zah­lung aus dem ver­steu­er­ten Gewinn oder aus ein­ge­leg­tem Kapi­tal stammt.

Das Problem bei ausländischen Gesellschaften

Für aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten gilt die­ser auto­ma­ti­sche Mecha­nis­mus nicht. Ein steu­er­li­ches Ein­la­ge­kon­to wird für sie nicht von Amts wegen geführt. Zwar kön­nen aus­län­di­sche Gesell­schaf­ten die Fest­stel­lung eines sol­chen Kon­tos beim deut­schen Finanz­amt bean­tra­gen. Tun sie das nicht, liegt die Beweis­last voll­stän­dig beim Anteils­eig­ner selbst.

Genau das war der Kern des Streits: Ein Ehe­paar hielt Antei­le an der bri­ti­schen Voda­fone Group. Im Jahr 2014 trenn­te sich Voda­fone von sei­ner Betei­li­gung an der ame­ri­ka­ni­schen Toch­ter­ge­sell­schaft Voda­fone Ame­ri­cas Finan­ce. Im Zuge die­ser Trans­ak­ti­on erhielt der Klä­ger neben einer Son­der­bar­di­vi­den­de auch Akti­en des US-Unter­neh­mens Veri­zon Wire­less. Die Depot­bank behielt auf bei­de Zuflüs­se Kapi­tal­ertrag­steu­er ein. Das Ehe­paar war der Auf­fas­sung, bei der Akti­en­zu­tei­lung han­de­le es sich zumin­dest teil­wei­se um eine steu­er­freie Einlagenrückgewähr.

Überleitungsrechnung ins deutsche Steuerrecht zwingend erforderlich

Das FG Köln wies die Kla­ge im zwei­ten Rechts­gang ab. Den Klä­gern sei es nicht gelun­gen, die Ein­la­gen­rück­ge­währ aus­rei­chend nach­zu­wei­sen. Kon­kret bedeu­tet das: Wer nach­wei­sen will, dass eine Zah­lung einer aus­län­di­schen Gesell­schaft steu­er­freie Ein­la­gen­rück­ge­währ dar­stellt, muss die Bilanz­wer­te aus dem aus­län­di­schen Han­dels­recht in eine soge­nann­te Über­lei­tungs­rech­nung nach deut­schem Steu­er­recht über­set­zen. Die blo­ße Vor­la­ge aus­län­di­scher Han­dels­bi­lan­zen reicht dafür nicht aus.

Erst nach die­ser Über­lei­tung kann das Finanz­amt prü­fen, ob nach deut­schen Maß­stä­ben tat­säch­lich Ein­la­gen zurück­ge­währt wur­den und kei­ne steu­er­pflich­ti­ge Gewinn­aus­schüt­tung vor­lag. Die­se Anfor­de­rung stellt vie­le Pri­vat­an­le­ger vor erheb­li­che prak­ti­sche Schwie­rig­kei­ten, weil dafür tie­fe Kennt­nis­se sowohl des aus­län­di­schen als auch des deut­schen Steu­er­rechts erfor­der­lich sind.

Was bedeutet das für Anleger?

Das Urteil ist noch nicht rechts­kräf­tig. Die Klä­ger haben Revi­si­on beim Bun­des­fi­nanz­hof ein­ge­legt, wo das Ver­fah­ren unter dem Akten­zei­chen VIII R 13/26 anhän­gig ist. Die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung bleibt abzuwarten.

Für Pri­vat­an­le­ger mit Betei­li­gun­gen an aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten zeigt der Fall den­noch bereits jetzt, wie auf­wen­dig die steu­er­li­che Ein­ord­nung sol­cher Zuflüs­se sein kann. Wer in die­ser Situa­ti­on Kapi­tal­ertrag­steu­er zurück­for­dern möch­te, soll­te früh­zei­tig steu­er­li­chen Rat ein­ho­len, um die not­wen­di­gen Nach­wei­se recht­zei­tig und voll­stän­dig vorzubereiten.

Fuen­te: Hau­fe: Impuestos

Este artí­cu­lo y la ima­gen que lo acom­pa­ña se han ela­bora­do con la ayu­da de la inte­li­gen­cia arti­fi­ci­al y han sido revi­sa­dos por la redacción.

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